Chronische Rhinosinusitis mit Nasenpolypen (CRSwNP) – Was steckt hinter einem Namen?
#LetsTalkCRS
Im Jahr 2022 hat EUFOREA seinen ersten Globalen Awareness Day für Rhinosinusitis mit Nasenpolypen ins Leben gerufen – als Teil einer umfassenderen Strategie, um sowohl bei Patientinnen und Patienten als auch bei Gesundheitsfachkräften das Bewusstsein für diese belastende und häufig unterdiagnostizierte Erkrankung der Nasennebenhöhlen zu schärfen. Obwohl es sich um eine häufige Erkrankung handelt, wird die chronische Rhinosinusitis in gesundheitspolitischen Diskussionen oft übersehen oder mit anderen Begleiterkrankungen wie Asthma vermischt. Ein zentrales Thema, das weiterhin angesprochen wird und breite Zustimmung findet, ist, dass der Name „Chronische Rhinosinusitis mit Nasenpolypen“ (oder CRSwNP) nicht leicht auszusprechen ist und in der Patientengemeinschaft nicht allgemein verstanden wird.
In diesem Jahr möchte der Globale CRSwNP Awareness Day von EUFOREA an die bereits geleistete Arbeit anknüpfen, um die Kommunikation zwischen Patientinnen und Patienten und ihren Gesundheitsfachkräften zu verbessern – mit dem Ziel, optimale Ergebnisse für alle Betroffenen zu erreichen.
Könnte also ein neuer Begriff in Alltagssprache („Nasenpolypen-Syndrom“) Patientinnen und Patienten sowie Ärztinnen und Ärzten helfen, effektiver zu kommunizieren?
Podiumsteilnehmende:
- Prof. Valerie Lund (UK), Ehrenkonsulentin und Professorin für Rhinologie an der University of London
- Prof. Peter Howarth (UK), Ehrenkonsulent und Professor für Allergologie und Pneumologie an der University of Southampton
- Mr Jeff Preyra (Kanada), Präsident von 360 Story Lab
- Mr Thijs Theeling (Niederlande), Vorsitzender des EUFOREA-Patientenbeirats