Aktuelle europäische Leitlinien für Rhinosinusitis und EPOS2020
In dieser Sendung dreht sich alles um die neuen europäischen Leitlinien für Rhinosinusitis und Nasenpolypen, auch bekannt als EPOS2020. Die EPOS2020-Vorsitzenden, Professor Valerie Lund und Professor Wytske Fokkens, berichten darüber, warum sie sich engagiert haben, was sie angetrieben hat und welche spannenden Ergebnisse sie erzielt haben.
EPOS2020 wurde von einer internationalen Expertengruppe erstellt und baut auf dem Erfolg der vorangegangenen EPOS-Publikationen auf. Das Kernziel der Leitlinien besteht darin, umfassende, praktische und gemeinschaftliche Managementstrategien für Rhinosinusitis bereitzustellen, die auf einer Kombination aus evidenzbasierter und klinisch relevanter Forschung basieren.
Professor Wytske Fokkens, Professorin an der Abteilung für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde am akademischen medizinischen Zentrum in Amsterdam und EPOS-Vorsitzende bei EUFOREA, begann diese Reise im Jahr 2005 und übernahm die enorme Aufgabe, eine neue/aktualisierte EPOS-Version auf der Grundlage der vom Team gesammelten, neu verfügbaren Daten zu erstellen. Nach der Zusammenstellung aller verfügbaren Evidenz wurde ein integrierter Behandlungspfad für das Management von Patienten mit vitaler Sinusitis vorgeschlagen. Die aktualisierten EPOS 2020-Leitlinien hatten eine sehr positive Wirkung.
Es ist interessant zu sehen, wie sehr COVID-19 die Verbreitung der EPOS2020-Inhalte zunehmend beeinflusst hat. Die Ergebnisse der EPOS2020-Verbreitung in Bezug auf die aktuelle Pandemiesituation waren ungewiss. Professor Lund stellt fest, dass der Lockdown möglicherweise sogar dazu beigetragen hat, das Interesse am EPOS-Dokument zu steigern.