Die Auswirkungen chronischer Atemwegserkrankungen auf die psychische Gesundheit
Chronische Atemwegserkrankungen sind die dritthäufigste Todesursache weltweit und für über 4 Millionen Todesfälle pro Jahr verantwortlich. Es wird angenommen, dass über 550 Millionen Menschen weltweit an chronischen Atemwegserkrankungen leiden, und diese haben enorme Auswirkungen auf die körperliche und psychische Gesundheit. Zu den häufigsten chronischen Atemwegserkrankungen gehören Asthma, chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) und chronische Sinusitis. Es besteht kein Zweifel daran, dass chronische Atemwegserkrankungen mit erheblichen Auswirkungen auf das Wohlbefinden und die psychische Gesundheit der betroffenen Personen verbunden sind. Angstzustände und Depressionen sind häufige und wichtige Komorbiditäten bei Patienten mit CRD.
Das Vorhandensein von Angstzuständen und/oder Depressionen bei CRD-Patienten ist mit einer erhöhten Mortalität, Exazerbationsraten, längeren Krankenhausaufenthalten sowie einer verminderten Lebensqualität und Funktionsfähigkeit verbunden.
Wir konzentrieren uns oft auf die körperlichen Symptome, aber welche Auswirkungen hat eine chronische Atemwegserkrankung auf die psychische Gesundheit, und was sollten Ärzte berücksichtigen?
EUFOREA lädt Professor Andreas Von Leupoldt, Professor für Gesundheitspsychologie an der Forschungsgruppe Gesundheitspsychologie, Fakultät für Psychologie und Erziehungswissenschaften der Katholischen Universität Leuven in Belgien, und Chabha Djouder, ein engagiertes Mitglied des Patientenbeirats von EUFOREA und der französischen Patientenvertretung Anosmie.org, ein. In dieser EUFOREA-Nachrichtensendung präsentieren wir Ihnen die Perspektiven von Ärzten und Patienten.