Prä-Asthma: Ein nützliches Konzept für Prävention und Krankheitsmodifikation?

Asthma, das weltweit etwa 300 Millionen Menschen betrifft und 2019 455.000 Todesfälle verursachte, stellt eine erhebliche Belastung für Betroffene und die Gesellschaft dar. Es ist die häufigste chronische Krankheit bei Kindern und eine der Hauptursachen für Jahre, die mit Behinderungen gelebt werden. Organisationen wie die WHO unternehmen erhebliche Anstrengungen, um die Diagnose, Behandlung und Überwachung von Asthma zu verbessern. Die Asthma-Prävention wurde jedoch weniger untersucht. Derzeit gibt es das Konzept des Prä-Diabetes, das eine Reduzierung des voll ausgeprägten Diabetes ermöglicht, wenn Ernährung und Bewegung umgesetzt werden. Ähnliche prädiktive Zustände finden sich bei Alzheimer- und Parkinson-Krankheiten. In diesem Artikel untersuchen wir die Möglichkeiten der Asthma-Prävention auf Bevölkerungsebene und erforschen auch die Möglichkeit, einen Prä-Asthma-Zustand zu definieren, in dem eine intensive Behandlung das Fortschreiten zu Asthma reduzieren könnte. Da Asthma eine heterogene Erkrankung ist, befasst sich dieser Artikel mit allergischem Asthma. Ein nachfolgender Artikel wird sich mit spät einsetzendem eosinophilem Asthma befassen.

Co-Autoren: Glenis Scadding, Marinda McDonald, Vibeke Backer, Guy Scadding, Manuel Bernal-Sprekelsen, Diego Conti, Eugenio De Corso, Zuzana Diamant, Claudia Gray, Claire Hopkins, Milos Jesenak, Pål Johansen, Jasper Kappen, Joaquim Mullol, David Price, Santiago Quince, Sietze Reitsma, Sanna Toppila-Salmi, Brent Senior, Jacob P. Thyssen, Ulrich Wahn, Peter W. Hellings

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