GOLD-Klassifikation bei COPD: Was steckt hinter einem Namen?

COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung) ist weltweit die dritthäufigste Todesursache und die siebthäufigste Ursache für schlechte Gesundheit. Eine präzise Einordnung des Krankheitsstadiums ist entscheidend für ein wirksames Management von Patientinnen und Patienten mit COPD. Während die medizinische Fachwelt derzeit das GOLD-System verwendet, stellt sich die Frage: Ist das GOLD-System wirklich der GOLD-Standard? Könnten wir möglicherweise ein wirksameres Klassifikationssystem entwickeln?

Die GOLD-Klassifikation für COPD bezieht sich auf die Global Initiative for Chronic Obstructive Lung Disease, die Organisation, die internationale Leitlinien für die Versorgung bei COPD veröffentlicht. Ärztinnen und Ärzte weltweit stützen sich auf diese Leitlinien, um die wirksamsten Behandlungs- und Managementstrategien für ihre Patientinnen und Patienten mit COPD festzulegen. Kürzlich ist eine neue Klassifikation entstanden: das STAR-Klassifikationssystem (Staging Airflow Obstruction by Ratio). Dieses System wurde vor etwa einem Jahr entwickelt und hat in der Fachwelt der Atemwegserkrankungen großes Interesse geweckt.

Erfahren Sie mehr über diese beiden Klassifikationen von unseren Gesprächspartnern im EUFOREA News Show-Interview: Professorin Therese Lapperre, Associate Professor im Bereich Translational Research in Immunology and Inflammation an der Universität Antwerpen, und Dr. Xander Bertels, EUFOREA Patient Advisory Board und Advocacy Manager.

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